Um den Neidfaktor noch ein bisschen mehr zu schueren, hier ein paar Bilder aus dem Cape Range Nationalpark:
Donnerstag, 29. November 2007
Endlich keine Fliegen mehr!
Der einzige Weg den fliegenden Quaelgeistern zu entkommen, war die Flucht auf den Meeresgrund. Damit dies auch legal ueber die Buehne gehen konnte, mussten wir vier Tage lang die (Tauch-)Schulbank druecken. Als Belohnung sind wir nun zertifizierte Open Water Diver, sagt PADI. (Und Jo Neopren-Model 2007.)



Lots of gorgeous gorges!
Keine Arbeit - was nun?
Sonntag, 7. Oktober 2007
Der Ernst des Lebens ist uns erstmal wieder los...
Gott sei Dank! Nach sieben Wochen Knochenarbeit haben wir fuers erste genug. Um unseren beruflichen Lebenslauf ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, haben wir uns auf viereinhalb Wochen Melonen picken beschraenkt.
Kurz und australisch lassen sich unsere Erfahrungen folgendermassen zusammenfassen:
Melonen und Pumpkins = fu**ing hot
Bohnen = fu**ing boring
Sweet Potatoes = fu**ing dirty
Um kurz zu beweisen, dass wir nicht nur reden, sondern auch wirklich gearbeitet haben, hier ein paar Impressionen aus dem Leben eines Fruitpickers:



Kurz und australisch lassen sich unsere Erfahrungen folgendermassen zusammenfassen:
Melonen und Pumpkins = fu**ing hot
Bohnen = fu**ing boring
Sweet Potatoes = fu**ing dirty
Um kurz zu beweisen, dass wir nicht nur reden, sondern auch wirklich gearbeitet haben, hier ein paar Impressionen aus dem Leben eines Fruitpickers:
Neuer Sonntag, neues Glueck?
Wie die folgenden Fotos beweisen, waren wir beim zweiten Mal erfolgreicher. Die 25 Kilometer markerschuetternder Dirtroad hat unser Autochen ganz wunderbar gemeistert. Wir hatten auf den folgenden 1,6 Kilometern Fussmarsch schon deutlich mehr Problem - kein Wunder bei 30 Grad um 8 Uhr morgens.

Der Schweiss wurde jedoch nicht umsonst vergossen. Am Ende wartete diese nette Abkuehlung auf uns. Emma Gorge im El Questro Wilderness Park nennt sich das Ganze, sehr schoen.

Der Schweiss wurde jedoch nicht umsonst vergossen. Am Ende wartete diese nette Abkuehlung auf uns. Emma Gorge im El Questro Wilderness Park nennt sich das Ganze, sehr schoen.
Wer schwer arbeitet, darf auch spielen.
Weil nur malochen auf Dauer wahnsinnig macht (melon madness), haben wir hin und wieder die netten unter den Arbeitskollegen zum Betriebsausflug zusammengetrommelt. Der erste Versuch (Lake Argyle - uebrigens der groesste kuenstliche See in der suedlichen Hemisphaere, wie Jo bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in die Runde warf) ist hier dokumentiert. Sieht schoen aus, aber das wars dann auch. Schwimmen ist hier zwar theoretisch moeglich, die Krokodil-Warnschilder haben uns aber doch ueberzeugt. 70 Kilometer hin, Foto knipsen, 70 Kilometer zurueck - ein runder Sonntagnachmittag!
Dienstag, 28. August 2007
Der Ernst des Lebens hat uns wieder - schade!
Hurra, wir haben einen Job. Es stellen sich vor: Jo und Beccsy, Melonenpfluecker aus Leidenschaft. Apropos Leiden - was passiert, wenn die Arbeitsschuhe druecken, sieht man hier. Schlimmer noch ist es, wenn das T-Shirt bei 35 Grad in der Mittagssonne unbemerkt aus der Hose rutscht. Dieser Anfaenger-Fehler passiert uns nicht noch mal. Fotos dieser exemplarischen Alptraum-Sonnenbraende haben wir aus aesthetischen Gruenden lieber weggelassen.
Jede Menge Platz.
Groesser, gruener, gruseliger...
Wenn wir nicht gerade in irgendwelchen Job-Agenturen rumgelungert haben, waren wir meistens in den Regenwaeldern der Atherton Tablelands zu finden. Wie die Bilder zeigen, sind auch die Baeume in Australien groesser als die mitteleuropaeische Standard-Eiche. Da die Jobsuche leider erfolglos blieb und auch das Wetter weiter beleidigt spielen wollte, haben wir vollgetankt und den Autopiloten auf Westen eingestellt.




Fuer die Raetselfreunde: Welches dieser vier Bilder passt hier nicht rein?
Richtig, Nummer vier. Bei einer unserer Wanderungen waeren wir beinahe auf diese 12-koepfige Raupen-Polonaise getreten.
Fuer die Raetselfreunde: Welches dieser vier Bilder passt hier nicht rein?
Richtig, Nummer vier. Bei einer unserer Wanderungen waeren wir beinahe auf diese 12-koepfige Raupen-Polonaise getreten.
Sonntag, 29. Juli 2007
Lass die Sonne rein!
Wenn es denn in Australien mal regnet, dann richtig! Sieben Tage non-stop nass. So ein Campervan kann schon ganz schoen eng werden. Aber jetzt zeigt sich das Wetter zum Glueck wieder typisch australisch und wir wissen das sehr zu schaetzen: Danke liebe Sonne! Das bergab fliessende Meer auf dem linken Foto befindet sich vor Cape Tribulation, dem noerdlichsten Punkt, den wir mit unserem nicht ganz gelaendetauglichen Autochen erreichen koennen. Der baertige Herr auf dem rechten Bild posiert am Rande des Captain Cook Highways auf dem Weg nach Cairns.

Die gruene Hoelle.
Ist eigentlich gar keine Hoelle. Zumindest nicht, wenn man sich brav auf den liebevoll angelegten Walking Tracks fortbewegt. Die folgenden Bilder zeigen uns bei unserer neuen Lieblingsbeschaeftigung: Rumhaengen im Regenwald.
Da braucht man einmal ein Heissgetraenk...
und dann sowas! Gasflasche alle, Temperatur gefuehlt: unter null, Uhrzeit gefuehlt: fuenf Uhr morgens. Hier versucht Jo vergeblich unser Kaffeewasser auf einem oeffentlichen Barbecue zum kochen zu bringen. Wie die Geschichte ausgegangen ist, kann man sich vermutlich denken. Jo traegt uebrigens nur deshalb Shorts, weil (Zitat) "Wir uns verdammt nochmal in der suedlichen Hemisphaere befinden!".
Federn, Beutel und jede Menge Zaehne!
Sonntag, 1. Juli 2007
Rosaroter Badespass.
Wie es sich fuer Reinheitsfanatiker wie uns gehoert, fuehrte die Jungfernfahrt mit dem neuen Mobilheim direkt in die naechste Waschstrasse. So weit, so unspektakulaer. Was uns jedoch bei "Carlovers Carwash" erwartete, brachte uns dann doch kurz aus dem Konzept.

Rosafarbener Schaum! Mit Kaugummiduft!! (Auf dem Foto sprueht Beccsy vor Begeisterung.)
Rosafarbener Schaum! Mit Kaugummiduft!! (Auf dem Foto sprueht Beccsy vor Begeisterung.)
Wir sind geraedert!
Es hat Schweiss und Nerven gekostet, aber nun ist es endlich vollbracht: Wir sind Camper! Auf dem folgenden (voellig spontanen) Foto verdecken wir die Beifahrertuer unseres neuen Ford Econovan Maxi. Wobei neu in diesem Fall suesse 17 Jahre meint.

Und was das gute Stueck nicht alles kann: ausklappbares Hochdach, CB-Funk (wie cool ist das denn bitte?), Mikrowelle, CD-Player, Leselampen, Ventilator, Klimaanlage, Markise, 600-Watt-Frontscheinwerfer (machen die Nacht zum Tag, kann man angeblich aus dem Weltraum sehen). Also alles, was das Hardcore-Camper-Herz begehrt. Schnurrt wie ein Kaetzchen und rennt wie der Wind. Gartenzwerge und Rollrasen sind bestellt.
Und was das gute Stueck nicht alles kann: ausklappbares Hochdach, CB-Funk (wie cool ist das denn bitte?), Mikrowelle, CD-Player, Leselampen, Ventilator, Klimaanlage, Markise, 600-Watt-Frontscheinwerfer (machen die Nacht zum Tag, kann man angeblich aus dem Weltraum sehen). Also alles, was das Hardcore-Camper-Herz begehrt. Schnurrt wie ein Kaetzchen und rennt wie der Wind. Gartenzwerge und Rollrasen sind bestellt.
Auch der Winter in Australien hat es in sich...
Dieses Foto zeigt Whites Beach bei Broken Head an einem fuer australische Verhaeltnisse klirrend kaltem Wintertag. Es sieht zwar warm aus, aber tatsaechlich stieg das Thermometer lediglich auf 20 Grad. Gut, dass man sich zum Aufwaermen immer in den Pazifik zurueckziehen kann.

Auf der Suche nach einer neuen Badehose fuer Jo trafen wir wiederholt auf Australier, die sich ernsthaft ueber die eisigen Temperaturen beklagten. Touristen und Einheimische lassen sich leicht unterscheiden. Die einen tragen Flip-Flops (und kaufen neue Badehosen), die anderen Fellstiefel und Wintermaentel.
Auf der Suche nach einer neuen Badehose fuer Jo trafen wir wiederholt auf Australier, die sich ernsthaft ueber die eisigen Temperaturen beklagten. Touristen und Einheimische lassen sich leicht unterscheiden. Die einen tragen Flip-Flops (und kaufen neue Badehosen), die anderen Fellstiefel und Wintermaentel.
Yummy, yummy, yummy - I got Sushi in my tummy.
Lange (ha!) war es still, dafuer jetzt ein wahrer Post-Marathon. Zum warm werden erstmal ein kleiner Appetitanreger.

Heinzelmaennchenflink wie wir sind, war die Zubereitung dieser asiatischen Reisroellchen nicht der Rede wert, gar kein Problem fuer uns!
Naja, in Wirklichkeit hat die Sushi-Produktion fuer sechs Erwachsene und drei Kinder schon einige Stunden in Anspruch genommen und Jo auch die ein oder andere Schweissperle auf die Stirn getrieben - gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall. Wie die Australier sagen: "Yummy!"
Heinzelmaennchenflink wie wir sind, war die Zubereitung dieser asiatischen Reisroellchen nicht der Rede wert, gar kein Problem fuer uns!
Naja, in Wirklichkeit hat die Sushi-Produktion fuer sechs Erwachsene und drei Kinder schon einige Stunden in Anspruch genommen und Jo auch die ein oder andere Schweissperle auf die Stirn getrieben - gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall. Wie die Australier sagen: "Yummy!"
Freitag, 22. Juni 2007
Auto- und ratlos.
Dir Suche nach einem fahrbaren Untersatz, der Beccsys Wunsch nach Stauraum und Bluemchengardinen und Jo's wehementer Forderung nach "Spoiler, Spoiler und nochmal Spoiler!!" in etwa entspricht, erweist sich als doch langwieriger als erwartet.
Das Problem ist weniger das Auffinden des Fahrzeugs selbst, als vielmehr die Regularien und Vorschriften der austalischen Verkehrsbehoerden. Das Studium des Paragraphen "Ummeldung eines interstaatlich registrierten Kraftfahrzeugs in New South Wales" hinterliess Jo in folgendem Zustand.
Das Problem ist weniger das Auffinden des Fahrzeugs selbst, als vielmehr die Regularien und Vorschriften der austalischen Verkehrsbehoerden. Das Studium des Paragraphen "Ummeldung eines interstaatlich registrierten Kraftfahrzeugs in New South Wales" hinterliess Jo in folgendem Zustand.
Prima Aussichten
Gibt es nun wahrlich nicht zu wenige im winterlichen Australien. Im Hintergrund die fabelhafte Brandung rund um Tallows Beach (sind wir auch schon gesurft, nur so nebenbei).
Schon wieder kein Regen im Wald.
Er ist ein Suchender...
... die Welle sucht er, die perfekte Welle. Bisher voller Enthusiasmus, aber leider erfolglos: Hier einer der gefaehrlichen Surf-Moves von Jo (die Aktion im Bild ging mal sowas von daneben, das glaubt man nicht).

Besonders spektakulaer, wenn man bedenkt, dass das Wasser nur 30 Zentimeter tief ist. Da reicht eine falsche Bewegung und man hat sich den grossen Zeh geprellt. Und wer will das schon?

Beccsy hat sich derweil die Zeit am Strand sinnstiftend vertrieben und die Tochter des Surf-Lehrers verbuddelt. Klein-Sienna sah aber in Wirklichkeit um einiges froehlicher aus (findet Beccsy).
Besonders spektakulaer, wenn man bedenkt, dass das Wasser nur 30 Zentimeter tief ist. Da reicht eine falsche Bewegung und man hat sich den grossen Zeh geprellt. Und wer will das schon?
Beccsy hat sich derweil die Zeit am Strand sinnstiftend vertrieben und die Tochter des Surf-Lehrers verbuddelt. Klein-Sienna sah aber in Wirklichkeit um einiges froehlicher aus (findet Beccsy).
Samstag, 16. Juni 2007
Der Wasserfall ist kaputt, schade.
Da nimmt man allen Mut zusammen und begibt sich mit Gib-Gummi-Soenke auf dirt roads (meint unbefestigte Feldwege), um die Minyon Falls Wasserfaelle zu sehen, und dann das! Das bloede Ding ist kaputt - kein Wasser. Und ein Wasserfall ohne Wasser ist nunmal kein Wasserfall, sondern einfach nur ein Fall. Und den sieht man hier. Hobbyhydrologe Soenke ist die ganze Sache sichtlich unangenehm.

Sonnenscheine wie wir lassen sich von so einer Kleinigkeit aber nicht den Tag verregnen. So ein acht Kilometer langer Abenteuer-Spaziergang durch den Regenwald ist doch ein prima Trost. Erst recht, wenn man sich zwischendurch keck in einem Baum verstecken kann.


Als Rausschmeisser nochmal Regenwald. Im Vordergrund wir.
Sonnenscheine wie wir lassen sich von so einer Kleinigkeit aber nicht den Tag verregnen. So ein acht Kilometer langer Abenteuer-Spaziergang durch den Regenwald ist doch ein prima Trost. Erst recht, wenn man sich zwischendurch keck in einem Baum verstecken kann.
Als Rausschmeisser nochmal Regenwald. Im Vordergrund wir.
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