Freitag, 22. Juni 2007

Auto- und ratlos.

Dir Suche nach einem fahrbaren Untersatz, der Beccsys Wunsch nach Stauraum und Bluemchengardinen und Jo's wehementer Forderung nach "Spoiler, Spoiler und nochmal Spoiler!!" in etwa entspricht, erweist sich als doch langwieriger als erwartet.

Das Problem ist weniger das Auffinden des Fahrzeugs selbst, als vielmehr die Regularien und Vorschriften der austalischen Verkehrsbehoerden. Das Studium des Paragraphen "Ummeldung eines interstaatlich registrierten Kraftfahrzeugs in New South Wales" hinterliess Jo in folgendem Zustand.

Prima Aussichten

Gibt es nun wahrlich nicht zu wenige im winterlichen Australien. Im Hintergrund die fabelhafte Brandung rund um Tallows Beach (sind wir auch schon gesurft, nur so nebenbei).









Die Bilder wurden uebrigens nicht irgendwo geschossen, sondern am oestlichsten Punkt Australiens. Der Beweis fuer diese forsche Behauptung folgt natuerlich promt.








Schon wieder kein Regen im Wald.

Dieses Mal versuchten wir unser Glueck bei den Protesters Falls - Wasserfall erneut spaerlich (deshalb nicht im Bild), trotzdem schoen gruen.


Er ist ein Suchender...

... die Welle sucht er, die perfekte Welle. Bisher voller Enthusiasmus, aber leider erfolglos: Hier einer der gefaehrlichen Surf-Moves von Jo (die Aktion im Bild ging mal sowas von daneben, das glaubt man nicht).





Besonders spektakulaer, wenn man bedenkt, dass das Wasser nur 30 Zentimeter tief ist. Da reicht eine falsche Bewegung und man hat sich den grossen Zeh geprellt. Und wer will das schon?







Beccsy hat sich derweil die Zeit am Strand sinnstiftend vertrieben und die Tochter des Surf-Lehrers verbuddelt. Klein-Sienna sah aber in Wirklichkeit um einiges froehlicher aus (findet Beccsy).

Samstag, 16. Juni 2007

Auto gefunden!

Brauchen 800.000 Dollar. Danke.

Der Wasserfall ist kaputt, schade.

Da nimmt man allen Mut zusammen und begibt sich mit Gib-Gummi-Soenke auf dirt roads (meint unbefestigte Feldwege), um die Minyon Falls Wasserfaelle zu sehen, und dann das! Das bloede Ding ist kaputt - kein Wasser. Und ein Wasserfall ohne Wasser ist nunmal kein Wasserfall, sondern einfach nur ein Fall. Und den sieht man hier. Hobbyhydrologe Soenke ist die ganze Sache sichtlich unangenehm.













Sonnenscheine wie wir lassen sich von so einer Kleinigkeit aber nicht den Tag verregnen. So ein acht Kilometer langer Abenteuer-Spaziergang durch den Regenwald ist doch ein prima Trost. Erst recht, wenn man sich zwischendurch keck in einem Baum verstecken kann.





Als Rausschmeisser nochmal Regenwald. Im Vordergrund wir.

Freitag, 15. Juni 2007

Wer hat Angst vor'm weissen Hai?

Beccsy und Jo jedenfalls nicht - wie die folgenden Fotos beweisen (oder beweisen wuerden, wenn wir denn im Wasser zu sehen waeren). Herbergsvater Soenke macht sich auch als Surflehrer sehr gut, so dass wir alle, trotz der ein oder anderen lebensbedrohlichen Schocksekunde, heil den Fluten entstiegen sind.


Dank Jo, der waehrend eines uneleganten Manoevers mit anschliessender Grundberuehrung eine Kontaktlinse verlor, war dieser Ausflug recht zuegig beendet.

Immerhin hat Soenke beim Surfen gluecklicherweise einen Fisch ueberfahren, der dann auch flugs und fachmaennisch zubereitet wurde.













Um noch ein wenig Neid zu schueren, ein Blick ueber das winterliche Byron Bay, einmal mit, einmal ohne Tourie.


Liebe, Frieden und Chai Tea

Unser Herbergsvater Soenke (das alte Blumenkind) hatte fuer den ersten Tag unserer experimentellen Kaffeefahrt einen Fensterplatz im Sonderzug Richtung spaete 60er gebucht. Soll heissen: Hippie-Markt in The Channon, wo die Uhren (und die Menschen) immer noch ein wenig anders ticken. Genau recht fuer unsere zeitverschiebungsgeschaedigten Gemueter (immer noch keine Umlaut-Taste gefunden, Tschuldigung). Jede Menge Freaks mit Voegeln auf der Schulter, den unvermeidlichen Blumen im Haar und der Sonne im Herzen. Auf folgendem Beweisstueck probiert Beccsy (angemessen skeptisch) einen Schluck Limonade, direkt vor Ort aus dem Zuckerrohr gepresst.


Und ja, es hat geschmeckt. Ganz prima sogar. An der naechsten Bude gleich der naechste Schritt auf dem Weg zum echten Hippie: Chai Tea mit Honig und Soja-Milch. Auf dem Bild links uebrigens Soenke, Teetrinker vor dem Herren.

Waehrend Beccsy ganz aufgeregt Blumenmuster fuer den sofort anzuschaffenden VW-Bully in den roten australischen Sand kritzelt, entdeckt Jo die ultimative Leoparden-Unterhose fuer sich - hat er aber nicht gekriegt.






Lebenszeichen, das erste...

Wenn alle folgenden Posts irgendwie kryptisch erscheinen sollten, liegt das daran, dass wir die Umlaut-Funktion an den hiesigen Computern bisher partout nicht finden koennen (ja, so sieht das dann aus). Sollte aber auch so gehen, nicht wahr? Als launig-lockeres Einstiegsschmankerl erstmal zwei Beweise, dass wir auch das richtige Flugzeug genommen haben.












Jaha, auch nach gefuehlten 72 Stunden Flug noch wie aus dem Ei gepellt aussehen, das kann man nicht lernen, damit wird man geboren. Um es kurz zu machen: Reise lang, Essen schauderhaft (findet Beccsy) bzw. ungewoehnlich, aber lecker und von allem gleich zwei Portionen (findet Jo richtig gut).