Sonntag, 7. Oktober 2007

Der Ernst des Lebens ist uns erstmal wieder los...

Gott sei Dank! Nach sieben Wochen Knochenarbeit haben wir fuers erste genug. Um unseren beruflichen Lebenslauf ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, haben wir uns auf viereinhalb Wochen Melonen picken beschraenkt.

Kurz und australisch lassen sich unsere Erfahrungen folgendermassen zusammenfassen:

Melonen und Pumpkins = fu**ing hot
Bohnen = fu**ing boring
Sweet Potatoes = fu**ing dirty

Um kurz zu beweisen, dass wir nicht nur reden, sondern auch wirklich gearbeitet haben, hier ein paar Impressionen aus dem Leben eines Fruitpickers:










Neuer Sonntag, neues Glueck?

Wie die folgenden Fotos beweisen, waren wir beim zweiten Mal erfolgreicher. Die 25 Kilometer markerschuetternder Dirtroad hat unser Autochen ganz wunderbar gemeistert. Wir hatten auf den folgenden 1,6 Kilometern Fussmarsch schon deutlich mehr Problem - kein Wunder bei 30 Grad um 8 Uhr morgens.













Der Schweiss wurde jedoch nicht umsonst vergossen. Am Ende wartete diese nette Abkuehlung auf uns. Emma Gorge im El Questro Wilderness Park nennt sich das Ganze, sehr schoen.

Wer schwer arbeitet, darf auch spielen.

Weil nur malochen auf Dauer wahnsinnig macht (melon madness), haben wir hin und wieder die netten unter den Arbeitskollegen zum Betriebsausflug zusammengetrommelt. Der erste Versuch (Lake Argyle - uebrigens der groesste kuenstliche See in der suedlichen Hemisphaere, wie Jo bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in die Runde warf) ist hier dokumentiert. Sieht schoen aus, aber das wars dann auch. Schwimmen ist hier zwar theoretisch moeglich, die Krokodil-Warnschilder haben uns aber doch ueberzeugt. 70 Kilometer hin, Foto knipsen, 70 Kilometer zurueck - ein runder Sonntagnachmittag!